Rekordaufmarsch beim Chasperlitheater

Wunderschön: In einer Zeit von Videospielen, Handys und Dutzenden TV-Kindersendungen zieht eine Chasperli-Aufführung die Kinder in Scharen an. Am ersten Dorfmärt waren es an die 60, mit den Begleitpersonen an die 100. Handelnde Akteure hinter den Figuren waren wie immer Mitglieder drr Theatergruppe.

 

«Mister Chasperli» in der Schweiz – das ist natürlich der Schauspieler Jörg Schneider. Zwischen1967 und 1976 schrieb er 41 Hörspielfassungen. Den Anfang nahmen die Geschichten schon früher. Und sogar in unserer Region: Auf eine Anfrage des Autors Adalbert Klingler spielte Schneider zusammen mit Ines Torelli ab Beginn der 60er-Jahre im «Park im Grüene» in Rüschlikon.

Den Langnauern gab Schneider, durch Vermittlung von Regisseur und Schauspieler Peter Niklaus Steiner, noch vor seinem Tode im Jahre 2015 die Erlaubnis, seine Stücke zu spielen. Und der Tudor-Verlag, bei dem die Rechte heute liegen, zeigte sich bei den Gebühren mehr als gnädig: 5 Prozent nur müssen von den Einnahmen abgeführt werden – die aus einer Kollekte besteht.

Gezeigt wurde zum Auftakt der Märt-Saison «De bös Zwerg Zwack und de Prinz Mägerli», eines der frühen Stücke, entstanden 1968. Tomas Landolt, Esther Ambühl und Dominique Wild waren es, die den Figuren Leben einhauchten. Weitere Aufführungen gibt es in diesem Jahr am 1. Juli und am 30. September, wie immer ab 11 Uhr im Rahmen des Dorfmärts. Die Stücke dauern gut eine halbe Stunde.

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Adventslicht 2017
24. November

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