Die Drogerie, die sich mit der Natur verbündet

Welch ein Aufmarsch am 56. Gewerbeapéro: Nicht weniger als 45 Personen wollten die Geheimnisse und Spezialitäten der «Albis Drogerie» gleich oberhalb des Dorfplatzes kennen lernen. Sandra Pillot und Patrick Hefti hatten ihr Geschäft 2015 eröffnet.

Beide brachten viel Erfahrung mit: Patrick Hefti leitete eine Drogerie in Winterthur, Sandra Pillot eine in Effretikon. Schöne Jobs, gute Jobs - aber irgendwie fehlte der letzte Pfiff. Selbst verantwortlich sein, nicht nur angestellt. Gleich neben dem Coop, in den ehemaligen Räumen einer Computerfirma, fanden sie in Langnau ihr berufliches Zuhause.

Ihren Entscheid haben sie nie bereut. Sandra Pillot: «Mittlerweile haben wir fast 3000 Kundenkonti registriert.» Seit der Eröffnung ging es eigentlich nur bergauf. Die erfolgreiche Wanderung kommt aber nicht von ungefähr. Dahinter stehen ein sorgfältig abgestimmtes Sortiment, gute Beratung und natürlich auch die Möglichkeit, im kleinen Labor Chargen zu mischen und abzufüllen.

Einen sehr wichtigen Platz im Sortiment nimmt das «Naturathek»-Angebot ein. Im Franchisesystem bietet man Produkte an. Die «Naturathek»-Partner haben sich der ganzheitlichen und individuellen Naturheilkunde verschrieben. Durch stete Aus- und Weiterbildung kombinieren die Naturatheker und Naturathekerinnen modernes Fachwissen, altüberlieferte Naturheilkunde und das Beste der Natur für die Gesundheit.

Mit 260 Stellenprozenten und zwei Lehrtöchtern ist auch bei steigenden Umsätzen die Arbeit gut zu bewältigen. Wie sich die Zahlen in diesem Jahr entwickeln, wird sich zeigen. Zu vermuten ist: nach oben. Hunderte bisher rezeptfreier, aber apothekenpflichtiger Medikamente sind seit dem 1. Januar 2019 auch in Drogerien erhältlich. So wurde die bisherige Abgabekategorie C, die eine Beratung durch einen Apotheker oder eine Apothekerin voraussetzt, abgeschafft. Rund 550 der Medikamente aus dieser Kategorie wurden in die Kategorie D umgeteilt. Für diese Produkte wird lediglich eine Fachberatung vorausgesetzt, egal ob durch Drogerie oder Apotheke.

Weniger streng geregelte Abgabe

In drei Stationen wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die Drogerie geführt. Am spannendsten war sicherlich der Posten «Labor». Hier erklärten Fabienne Desgrange (3. Lehrjahr) und Marina Bosshard (Drogistin EFZ), auf was es bei der Herstellung der Salben und Tinkturen zu achten gilt. Wer wollte, konnte sich eine kleine Tube eines Schmerzmittels selbst abfüllen. Wohltuend anders dann die Verpflegung: vegetarisch – und schampar schmackhaft. Herzlichen Dank an Patrick Hefti und sein Team.

Letzte Veranstaltung:

Freitag, 18. September 2020:
lenoteca, Alessandro Pasquon, Soodring 13 (2. UG),
8134 Adliswil

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Nächste Veranstaltung:

Donnerstag, 28. Januar 2021:
Start-Höck 2021, Restaurant Löwen, Unteralbis
  – ABGESAGT –  


Die Bildergalerie
der Gewerbe-Ausstellung:

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