GALA19: Ich war auch ein Dorffest

Der Eindruck: Man muss mit der Lupe suchen, um etwas zu finden, dass an der Gewerbeausstellung GALA19 nicht geklappt hat. Die Bestätigung: Sowohl OK-Chef Peter Herzog als auch unser Präsi Heinz Gresser schwärmen: «Es war phantastisch. Nicht nur eine GALA, sondern ein regelrechtes Dorffest!».

Die zwei stehen mit ihrer Meinung nicht alleine da – so von wegen Funktionsoptimismus. Man kann fragen, wen man will. Man erhält, in den verschiedenen Varianten, stets die gleiche Antwort: Herrlich. Überzeugend. Gute Umsätze. Gute Beratungsverkäufe. Hohe Verkaufszahlen – jene, an den vier Foodständen im Festzelt.

Dieses Festzelt, mit seinen fast unendlich vielen Plätzen. Es kam ja, bei der sechsten Auflage einer GALA, erstmals zum Einsatz. Man kann es künftig auch unheimlich kräftigschlagendes Herz der Ausstellung nennen. Je älter der Ausstellungstag, desto stärker füllten sich die Bankreihen. Und am Abend? Zelt proppenvoll. Stimmung? Da steppte der Bär. Musik? Da capo, da capo!

Peter Herzog war bei der sechsten GALA das dritte Mal OK-Chef. Ein ordentlicher Schübel an Erfahrung also. Trotzdem liess man sich unter seiner Führung im OK auch auf Neues ein – mit einem Festzelt an vorderster Front. An allen drei Tagen fanden auf seiner fast 40 Quadratmeter grossen Bühne die verschiedensten Auf- und Vorführungen statt. An kräftigstem Applaus liessen es die Besucherinnen und Besucher jeweils nicht missen. Die Verpflegungsstände waren bisher über das ganze Festgelände verteilt. Heuer waren sie in den vier Ecken des Festzelts platziert.

Alle vier Food-Anbieter zeigten sich zu Festschluss mehr als nur zufrieden!. Die Albischroser beispielsweise waren schon am Samstagabend mit ihren Pouletflügelis und Fischchnusperlis ausgeschossen. Der eilends herbeiorganisierte Nachschub hielt dann nochmals nicht bis ganz zum Schluss. Food-Chefin Ursula Graf von der Theatergruppe freute sich über mehr als 500 verkaufte Raclette-Portionen. Die Albisschützen hätten ihre Grillwürste bald roh verkaufen müssen, so stark war zeitweise die Nachfrage. Und beim Damenturnverein mit seinen Kuchen und Kaffees (ohne … und mit!) waren phasenweise bis sechs Personen am Stand im Einsatz.

Extrem friedlich

Peter Herzog: «Es gab weder Alkoholleichen noch irgendwelche Auseinandersetzungen.» Heinz Gresser: «Ich habe bei meinen Gesprächen von keinem einzigen Aussteller etwas Negatives gehört.» Dazu beigetragen hat sicher auch, dass der Branchenmix äusserst attraktiv war. Und die vielen GALA-Attraktionen der Aussteller, auch wenn für sie schon mit der Anmeldung klar war: Ärmel zurückrollen, anpacken! Mit Aufbau und Abbau sind es natürlich weit mehr als drei Ausstellungstage.

Stark bedauert wurden die Perle-Produktionen von Merete Armstrup. Dreimal hätten sie ihren Musical-Ausschnitt aufführen wollen. Bereits am Freitag verweigerte ihnen die Mikrofon-Anlage den korrekten Dienst. Man versuchte alles – keine Chance. Deshalb mussten auch die beiden weiteren Aufführungen gestrichen werden.

Auf Wiedersehen!

Das ist bombensicher: Es wird eine siebte GALA geben. Peter Herzog und Heinz Gresser äussern sich war vorsichtig, tendieren aber beide auf «in sieben Jahren», nachdem bei den ersten fünf ein Abstand von fünf Jahren galt. Es gab 2019 unglaublich viel zu entdecken. Es war wirklich für alle etwas im Angebot. Nun: Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude. Sich bis 2026 freuen – das ist Langnau mit seiner GALA.

Letzte Veranstaltung:

Freitag, 18. September 2020:
lenoteca, Alessandro Pasquon, Soodring 13 (2. UG),
8134 Adliswil

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Nächste Veranstaltung:

Donnerstag, 28. Januar 2021:
Start-Höck 2021, Restaurant Löwen, Unteralbis
  – ABGESAGT –  


Die Bildergalerie
der Gewerbe-Ausstellung:

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