Lewa-Savanne – als wäre man in Afrika

Corona: Das ist doch dieses zitronenbewehrte Bier aus Mexiko. Sun, fun und äs Corona! Ja schon, aber: Im Jahr 2020 eben auch ein Virus. Mittlerweile kennen wir es. Lieben lernen wir es nie. So hat es unter anderem das Jahresprogramm des Gewerbevereins Langnau komplett durcheinander gebracht. Nach einer Pause von 212 Tagen konnte die erst zweite Veranstaltung dieses Jahres stattfinden. 36 Personen liessen sich die brandneue Lewa-Savanne des Zürcher Zoos zeigen.

 

Eine neue Tierart konnte man schon beim Eingang entdecken: Den «quaestus vulgaris fremens». Auf Deutsch: den weit verbreiteten murrenden Gewerbler. Die Nicht-Gruppenbesucher: ohne Maske. Die Gruppenbesucher, so also auch wir: mit Maske. Man muss uns allerdings Originalität zubilligen, wie wir im Verlauf der Führung mit dieser Vorschrift umgingen ...

 

Aller guten Dinge sind drei

Der Masterplan stammt aus dem Jahre 1993: Wie soll der Zoo Zürich der Zukunft aussehen? Ihn gibt es seit 1929, damit ist er die drittälteste zooähnliche Einrichtung der Schweiz. Die älteste? Natürlich der Langenberg in Langnau (1869)! 74 Jahre von der Eröffnung bis zum Masterplan: Da hat sich natürlich (fast) alles verändert. Welche Tiere zeigt man? In welcher Umgebung?

Drei Grossprojekte wurden fixiert: Der Masoala-Regenwald, eröffnet 2003. Der Elefanten-Park, eröffnet 2014. Und eben die Lewa-Savanne, fürs Publikum seit dem 8. Juni dieses Jahres zugänglich. Die zeitlichen Abstände erklären sich mit der Finanzierung. So kostete allein die Lewa-Savanne 56 Millionen Franken. Millionen Franken Spenden!

 

Das riesige Wasserloch

Weil wir Masken trugen, sah man es nicht: Aber mach einer und einem blieb der Mund wiederholt offen. Auf einem 5,6 Hektaren grossen Gelände ist schier Unglaubliches geschehen. Für alle der 15 Tierarten ist eine absolut natürliche Umgebung entstanden, etwas kleiner zum Beispiel für die Nacktmulle und die Erdmännchen (es hat auch Erdweibchen darunter …), riesigst auf der anderen Seite für die Giraffen und die Nashörner, zwei der drei Leit-Tierarten der Savanne.

Massive Erdarbeiten schufen die Voraussetzung. 180 Kubikmeter umfasst das Wasserloch, 19 Meter reckt sich der längste Affenbrotbaum (Boabab) in die Höhe. Damit die Tiere möglichst ungestört bleiben, erfolgt die Fütterung primär über Automaten, mit 36 Ausgabestellen.

Und damit das auch noch geklärt ist: Nein, der Breitmaulfrosch ist kein naher Verwandter des Breitmaulnashorns!

Letzte Veranstaltung:

Freitag, 18. September 2020:
lenoteca, Alessandro Pasquon, Soodring 13 (2. UG),
8134 Adliswil

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Nächste Veranstaltung:

Donnerstag, 28. Januar 2021:
Start-Höck 2021, Restaurant Löwen, Unteralbis
  – ABGESAGT –  


Die Bildergalerie
der Gewerbe-Ausstellung:

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