Starthöck: Alit Bobaj, nicht Ali Baba!

Der eine: ein hervorragender Koch, ein umgänglicher Mensch, ein Gebender. Der andere: der mit den 40 räuberischen Kumpanen, verworrenes Gesicht, klaut, was nicht niet- und nagelfest ist. Bei wem wohl war der Starthöck 2014?

 

Das Hotel-Restaurant Bahnhof ist mit Garantie über 200 Jahre alt. Als 1812, mit der Einführung der kantonalen Gebäudeversicherung, in allen Gemeinden des Kantons alle Gebäude erfasst wurden, heisst es unter anderem zu diesem, dass ein Teil davon als Gastwirtschaft genutzt wird. Mit dieser Tradition können nicht viele Restaurants in der Gemeinde mithalten: Der «Unteralbis» sicher, der auf seinen 500. Geburtstag zugeht, bei der «Windegg» kann eine Entstehung im 16. Jahrhundert zumindest vermutet werden. Das gibt für den «Bahnhof» klar Bronze.

Besitzer ist seit über 30 Jahren Beatriz Tschopp von der gleichnamigen Baufirma, seit vier Jahren ist Alit Bobaj Pächter. Noch als Jugendlicher kam er aus Albanien in die Schweiz, absolvierte eine Kochlehre im Wallis und kam nach langen Jahren in Zürich, unter anderem im legendären «Clipper» bei der Sihlpost, vor 13 Jahren nach Langnau, zuerst zum «Rank» (heute «Nishat»), danach als angestellter Koch in den «Bahnhof».

Geniessen, nur geniessen

Die knapp 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Starthöcks mussten für einmal vor dem Geniessen nicht schwitzen, oft ist der Januar-Anlass sonst mit einer vorgängigen Wanderung verbunden. Ob dieser Vorstands-Entscheid der Fitness zuträglich war, bleibe für einmal dahingestellt. Denn zur Hochform läuft Alit Bobaj vor allem beim Fleisch auf, seien es die legendären Cordon bleus, ein Rehrücken, Bison, Châteaubriand – oder wie an diesem Abend ein klassisches zubereitetes Roastbeef. Es fand begeisterte Esser: Von den vor der Zubereitung zehn Kilogramm argentinischen Rindfleisches blieben am Schluss nur noch wenige Tranchen übrig.

Und das war ja beileibe nicht alles: Beim Apéro auf der Terasse warteten eine grosse und zwei kleine Platten mit selbstgemachten Brötlis, dann ein Salat, das Fleisch eben – und am Schluss noch ein Dessert mit zwei verschiedenfarbigen Mousses.

Das Essen zählt an dieser Veranstaltung viel, aber nicht alleine. Am Starthöck wird geschätzt, dass man gemütlich zusammensitzen kann, das Neuste aus den Betrieben erfährt, vielleicht auch mal da und dort einen Tipp geben kann. Fast schade, dass man nach so einem gelungenen Abend am nächsten Morgen wieder arbeiten muss ...

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