Ein kleiner Kreis wird grösser: Susi Winter Ehrenmitglied

Die 86. Generalversammlung des Gewerbevereins war ein vielen Bereichen eine «normale»: ein kleiner Rechnungsüberschuss, der Vorstand bleibt, wie er ist, es gab leicht mehr Ein- als Austritte. Und doch war es eine spezielle: Mit Susi Winter, als Vizepräsidentin für das Protokoll und die Aktivitäten zuständig, ist die Gruppe der Ehrenmitglieder auf fünf gewachsen. Sie war auch an der Gewerbeausstellung vor zwei Jahren unermüdlichst im Einsatz.

Beinahe wollte sie ihren Präsidenten, Heinz Gresser, korrigieren: Nein, jetzt kommt an dieser Stelle nichts mehr, mach bitte richtig weiter. Laudator Christian Schutzbach, auch er als ehemaliger Präsident Ehrenmitglied, liess sich nicht beirren und zählte die vielen Verdienste Susi Winters um den Verein auf. Es wurde eine lange Rede, der Applaus nach der Ernennung war langanhaltend und herzlich.

Schon einmal hatte man bei der Zimmerei Widmer an der Sihltalstrasse 110, gegenüber der Gattiker Brücke, Gastrecht geniessen dürfen, im Jahre 2007. Diese Generalversammlung bleibt auch aus anderen Gründen in Erinnerung: Heinz Gresser, der heutige Präsident, wurde neu gewählt, sein Vorgänger Christian Schutzbach in den kleinen Kreis der Ehrenmitglieder aufgenommen.

Firmengründer Robert Widmer war es, der 1984 die elegante Holzkonstruktion im Schwerzi-Saal einbaute. Mittlerweile ist die Geschäftsleitung auf seinen Sohn Reto übergegangen. Waren es vor einigen Jahren noch 10 Mitarbeiter, hat sich die Zahl nunmehr auf 15 erhöht. Holzbau und Holzelementbau sind die beiden wichtigsten Umsatzträger; dazu kommen die allgemeinen Zimmereiarbeiten sowie alles, was bei Umbauten oder Renovationen im Bereich Holz anfällt.

Mögliche Anpassungen beim «Adventslicht»

«Stellen wir heute einen Rekord auf?», meinte Präsident Heinz Gresser, als nach einer halben Stunde schon beinahe alle Traktanden beraten waren. Dies darf man als Spiegelbild für das gute Einvernehmen im Verein werten, man schenkt dem Vorstand Vertrauen. So verwunderte es nicht, dass alle im Führungsteam ihre Arbeitskraft weiterhin zur Verfügung stellen. Die Jahresrechnung schloss mit einem kleinen Plus ab, so konnten auch die Beiträge auf alter Höhe belassen werden. Dank der Grüsse der Präsidenten des Bezirksgewerbevereins und der Gemeinde übersprang man dann doch noch ganz knapp die 50-Minuten-Marke.

Das Jahresprogramm steht, bei einem Punkt gibt es noch eine kleine Unsicherheit: Im späteren November werden beim beliebten, von Hunderten besuchten «Adventslicht»-Anlass erstmals die Sterne eingeschaltet, die dann bis Weihnachten auf den wichtigsten Achsen das Dorf erhellen. Wie Gemeindepräsident Peter Herzog ausführte, muss man eventuell wegen eines Bundesgerichtsurteils die Einschaltzeiten anpassen. Man hoffe aber, bis zum Anlass eine vernünftige Lösung gefunden zu haben.

Verwöhnte Gäste

Eilends musste man noch einen Tisch aufstellen – böse Zungen behaupteten, der Vorstand habe es nicht so mit dem Zählen. So drängte sich 80 Personen in die leer geräumte Halle. Derart brav sind die Mitglieder dann doch nicht. Sie kommen nicht nur wegen der Traktanden, sondern auch für die Gespräche mit Gleichgesinnten – und für den kulinarischen Teil. Kurt Erni hatte mit seinem Team zweierlei Braten aus dem Smoker-Grill gezaubert, dazu gab es Folien-Kartoffeln im XXL-Format und Käse sowie feine Desserts von der Bäckerei Widmer.

Wie geschrieben: Der statutarische Teil ging keine Stunde, der Anlass als Ganzes viel, viel länger ...

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Adventslicht 2017
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