Rekordaufmarsch beim Trio-Gewerbeapéro

Eigentlich, meint Präsident Heinz Gresser, könne er sich nur an einen Gewerbeapéro erinnern, der ähnlich gut besucht war: jenen vor rund zehn Jahren bei Bacher. Die Firmen des 44. Apéros dürfen sich mit gegen 60 Teilnehmenden deshalb fürwahr als Rekordhalter fühlen. Es waren drei: die Garage Suter&Weinem, das Carosserie-Spritzwerk von Mike Feusi und «A-Z Modellbahnen» von Beat Nussberger.

Zu allen drei Betrieben kommt man, wenn man gleich nach dem Tenniscenter-Bahnübergang rechts abbiegt. Schon die Begrüssung war überaus herzlich, mit einem gediegenen Apéro. Und nach den Betriebsbesichtigungen wurde man mit feinen Würsten vom Grill und Bier und Wein verwöhnt. Herzlichen Dank!

Die Auto-Doktoren

Im März 2011 konnte an der Generalversammlung ein weiterer Garagebetrieb in den Gewerbeverein Langnau aufgenommen werden. Suter & Weinem arbeiten an der Sihltalstrasse 69, im ehemaligen Kolb-Betrieb. Walter Suter und Jérôme Weinem blicken zusammen auf fast 50 Jahre Erfahrung in der Branche zurück. Bisher angestellt, ist dies ihr erster Betrieb als «Chefs». Auch hier sind alle Marken willkommen, besonders grosse Know-how hat man bei Citroen. Naütrlich: das Geschäft muss rentieren. Aber wieso wird man während der Präsentation am Apéro den Eindruck nicht los, dass hier die Liebe zum Detail, die Suche nach einer unkoventionellen und doch funktionierenden Lösung fast mehr zählt als "Taxpunkte"? Völlig ausgeweidet steht ein älteres Fahrzeug da, Walter Suter muss zuerst die Batterie anschliessen, um es zu starten. Dass sie es in einigen Wochen vorführen können und werden, glaubt man den beiden Auto-Doktoren sofort.

Aus alt mach (wieder) neu

Auch nebenan, im Carosserie-Spritzwerk Sihltal von Mike Feusi, sind diverse ältere Fahrzeuge zu bewundern. Auch hier: Den Begriff Vollkostenrechnung kennt man zwar, aber gerade dann, wenn es gilt, einen Oldtimer wieder auf Vordermann zu bringen, kann man mit dem Inhaber reden. Nicht jeder Fahrzeuginhaber ist ja gleich Millionär. Natürlich benutzt man modernste Maschinen, kann in der Spritzkabine unter Vakuum arbeiten; der blöden Delle wieder zum glänzenden Äusseren zu verhelfen, neue Materialien passgenau in eine angerostete, ein halbes Jahrhundert alte Karosserie einzufügen, dazu braucht es Fingerspitzengefühl und ein grosses Verständnis für frühere Arbeitsabläufe.

Modelleisenbahnen – auch digital

Eine Jugenderinnerung von Beat Nussberger, Inhaber von «A-Z Modellbahnen»: Die H0-Modelleisenbahn-Anlage des Vaters, die mit einem raffinierten Seilwindenzug unter die Decke des Kinderzimmers gehoben werden konnte. Aus dem Knaben wurde der Mann, die Faszination blieb: Zuerst begann er stundenweise in einem Geschäft in Zürich auszuhelfen, der eigene Laden, den er letzten August eröffnete, wird rege frequentiert («Die Zahlen sind über dem Budget»), und bereits fanden mehrere Workshops statt – bei denen sich die «begleitenden» Väter fast ebenso ins Zeug legten wie die Söhne. Klappt das, Modelleisenbahnen in einer Welt voller Handys, Tablets, Bits und Bytes? Beat Nussberger schmunzelt: «Gerade diese Geräte haben wieder Schwung in die Modelleisenbahn-Szene gebracht.» So ist es beispielsweise heute möglich, bestimmte Anlagen mit einer App mit dem iPad oder dem iPhone zu steuern, dies mittels eines digital abgebildeten Führerstands mit Livebild einer Minikamera aus der gesteuerten Lok!

Letzte Veranstaltung:

Langnau a.A. zu Besuch bei Langnau i.E.

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Freitag, 21. und 28. Oktober 2017

Betriebsbesichtigung