Die Gewerbler Gast in der «Tanne»

Dieses Jahr fand die Generalversammlung an einem Lieblingsort der Langnauerinnen und Langnauer statt: Die «Tanne» geniesst breiteste Unterstützung in der lokalen Bevölkerung. Da keine Wahlen und keine Ehrungen anstanden und auch die Rechnung mit einem leichten Überschuss brillierte, war die Versammlung eine kurze Angelegenheit.

 

Die «Tanne» gibt es seit 1970, in Langnau seit 1990. Dank einer grosszügigen Landschenkung konnte, Blickrichtung katholische Kirche, ein für die damaligen Verhltänisse grosszügiger Neubau erstellt werden. Die Zeiten ändern sich und die Dinge mit ihnen. Wie Geschäftsleiter Mirko Baur in seinem Kurzreferat erläuterte, wird man beim anstehenden Neu- und Umbau «noch mehr auf die Bedürfnisse der Klientinnen und Klienten eingehen können».

Die «Tanne» ist das Deutschschweizer Kompetenzzentrum für Kleinkinder, Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Hörsehbehinderung und verwandter mehrfacher (Sinnes-)Behinderung. Im Zentrum steht die Wahrnehmungs- und Kommunikationsförderung. Grundlage dafür schaffen vertrauensvolle professionelle Beziehungen.

Sie ist die einzige ihrer Art in der ganzen Schweiz und gehört auch in Europa zu den führenden Institutionen. Rund 170 Personen (110 Vollzeitstellen) betreuen 24 Kinder und 41 Erwachsene, vom Kleinkind bis zum Senior. Der jährliche Aufwand beträgt rund 13,5 Millionen Franken. Für Neu- und Umbau werden zurzeit 36,5 Millionen Franken veranschlagt. Auch hier ist man noch dringend auf Spenden angewiesen. Baubeginn soll im kommenden Jahr sein.

Gewerbeausstellung in drei Jahren

Mit 67 Teilnehmern, wovon 37 Mitgliedern, war die Generalversammlung sehr gut besucht. Der Apéro wurde von der Schreinerei Schönmann übernommen, die Häppchen dazu stammten aus der Küche von «Ofelyam» an der Sihltalstrasse.

Die Rechnung schloss mit einem kleinen Gewinn von rund 1000 Franken ab; daher konnte bei gleichen Beiträgen auch ein ausgeglichenes Budget fürs 2016 präsentiert werden. Da, so Präsident Heinz Gresser, allerorten der 6. Dezember gefeiert wird, verzichtet man nach Jahrzehnten auf einen eigenen Gewerbevereins-Chlaus; stattdessen werden die Chasperli-Aufführungen an den drei Dorfmärkten finanziell unterstützt. Die Mitgliederzahl hat sich erhöht, stehen doch drei Austritten sieben Neuzugänge gegenüber. Bereits befasst man sich mit der nächsten Gewerbeausstellung, die 2019 stattfindet. Beat Ritschard informierte über die vielfältigen Aktivitäten der Standortförderung Bezirk Zimmerberg.

Nach den harten Facts ging es mit dem gemütlichen Teil weiter. Nach einem Salat konnte man sich an einem reichhaltigen Pasta-Buffet delektieren, vorbereitet von der Crew des Restaurants «Albis». Die feinen Fruchtjoghurt-Schnitten wurden von der Bäckerei Widmer zubereitet.

Letzte Veranstaltung:

Langnau a.A. zu Besuch bei Langnau i.E.

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Freitag, 21. und 28. Oktober 2017

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